

Generative AI ist da. Und sie bleibt. Sie schreibt Texte, malt Bilder, denkt mit, denkt manchmal daneben und ist erstaunlich selbstbewusst dafür, dass sie eigentlich keine Ahnung hat, was sie tut. Trotzdem (oder gerade deshalb) ist sie inzwischen fester Bestandteil kreativer Arbeit – von kleinen Studios bis zu globalen Marken.
Genau aus dieser Praxis heraus wird das Seminar geleitet: von Dominik Heinrich, Global Head of AI Design bei Coca-Cola in New York. Also jemand, der generative AI nicht erklärt, weil sie gerade im Trend ist, sondern weil sie Teil seines Arbeitsalltags ist – inklusive aller Chancen, Reibungen und offenen Fragen.
Die meisten von uns haben längst mit GenAI experimentiert. Mal fasziniert, mal genervt, oft beides gleichzeitig. Denn so beeindruckend die Ergebnisse manchmal sind – so schnell stellt sich auch die Frage: Ist das jetzt wirklich gut? Oder nur schnell? Hilft mir das gerade beim Denken? Oder denkt hier eigentlich jemand anderes für mich?
Das Seminar „Creative AI Basics“ nimmt genau diese Ambivalenz ernst. Es geht darum, Maschinen als das zu betrachten, was sie sind: Werkzeuge mit Eigenheiten, Stärken, Schwächen – und einer erstaunlichen Neigung zur Selbstüberschätzung.
Wir schauen uns an, wie generative AI heute in kreativen Prozessen eingesetzt wird, was dabei gut funktioniert, wo sie zuverlässig scheitert und warum das gar nicht so schlimm ist. Im Mittelpunkt stehen keine Tool-Listen, sondern Fragen von Haltung, Entscheidung und Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.
Wir beschäftigen uns u. a. mit:
Am Ende geht es nicht darum, „alles zu können“, sondern besser zu entscheiden, wann und wie generative AI sinnvoll Teil der eigenen kreativen Arbeit sein kann – und wann man sie freundlich, aber bestimmt wieder aus dem Raum bittet.
Das Seminar befähigt Kreative, GenAI als Werkzeug im eigenen Denken, Gestalten und Urteilen zu nutzen – statt sich von Tools treiben zu lassen.
Diese Session schafft die gemeinsame Grundlage: Wie generative AI heute funktioniert, warum sie so leistungsfähig wirkt – und wo ihre Grenzen liegen. Es geht nicht um technische Tiefe, sondern um ein solides Verständnis, das hilft, Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und bessere kreative Entscheidungen zu treffen.
Anhand aktueller Beispiele aus Werbung, Design, Innovation und Markenarbeit zeigt Dominik Heinrich, wie AI in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt wird – und warum es oft weniger um Tools geht als um Haltung, Fragestellung und Rahmenbedingungen.
Ziel dieser Session ist Orientierung: ein gemeinsames Begriffsverständnis, ein realistischer Blick auf Potenziale und ein Gefühl dafür, wann AI sinnvoll ist – und wann nicht.
In dieser Session geht es um visuelle Arbeit mit generativer AI – von der Idee über Varianten bis zur Bewertung von Ergebnissen. Die Teilnehmenden erkunden, wie Bild-AIs in kreativen Prozessen eingesetzt werden können, wo ihre Stärken liegen und warum sie manchmal erstaunlich danebenliegen.
Statt fixer Tool-Demos steht das Zusammenspiel aus Prompting, Kontext und Iteration im Mittelpunkt. Anhand konkreter Aufgaben wird sichtbar, wie sich visuelle Ideen entwickeln, verändern und schärfen lassen – und welche Rolle menschliche Entscheidung dabei spielt.
Der Fokus liegt auf Arbeitsweisen, nicht auf einzelnen Tools: Wie entstehen brauchbare Ergebnisse? Wie erkennt man Qualität? Und wie integriert man Bild-AI sinnvoll in bestehende kreative Abläufe?
Tony Jones, preisgekrönter Creative Director aus den USA, führt durch diese Session.
Diese Session widmet sich Text-AIs als Denk- und Konzeptionswerkzeugen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie AI beim Entwickeln, Strukturieren und Weiterdenken von Ideen unterstützen kann – ohne den kreativen Prozess zu dominieren.
Die Teilnehmenden experimentieren mit unterschiedlichen Herangehensweisen, lernen, wie Kontext, Fragestellung und Iteration die Qualität der Ergebnisse beeinflussen, und reflektieren, wo Text-AI echte Unterstützung bietet – und wo menschliches Urteilsvermögen unverzichtbar bleibt.
Ziel ist es, Text-AI nicht als Schreibmaschine, sondern als Sparringspartner im Denken zu nutzen.
Ziel des Workshops ist es, Orientierung und Sicherheit im Umgang mit generativer AI zu gewinnen – fachlich, kreativ und persönlich.
Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Herangehensweisen kennen, reflektieren ihre eigene Rolle im Zusammenspiel mit AI und entwickeln ein besseres Gespür dafür, wie sie generative Technologien sinnvoll, kritisch und selbstbewusst in ihre kreative Arbeit integrieren können.
Du hast schon einen guten Überblick und möchtest in spezifische AIs tiefer eintauchen? Dann schau dich doch auf unserer >>AI-Themenseite einmal genauer um.
3 x 3stündiger Workshop
11.3.26, 13:30 - 16:30 Uhr
12.3.26, 13:30 - 16:30 Uhr
13.3.26, 13:30 - 16:30 Uhr
ACHTUNG: Die Seminarsprache ist im dreiteiligen Komplett-Workshop Englisch & Deutsch gemischt.
Dieser Workshop wird ausschließlich als Online-Workshop angeboten. Es handelt sich nicht um ein Webinar, sondern eine interaktive Session, in der das gemeinsame Arbeiten und Üben im Vordergrund steht. Einige Tage vor dem Workshop findet ein ca. 30minütiges Technik-Onboarding mit Miro statt.
Dominik Heinrich
Tony Jones
Du hast Fragen zum Seminar?
Anja Abicht
+43 699 1997 1600
anja.abicht@tomorrowacademy.org
1
Was generative AI kann, wie sie arbeitet – und warum sie trotzdem erstaunlich selbstsicher Unsinn produziert.
2
Wo AI kreative Prozesse sinnvoll unterstützt – und wo sie eher bremst als beschleunigt.
3
Warum gute Ergebnisse weniger mit Befehlen zu tun haben als mit Kontext, Iteration und Haltung.
4
Welche Rolle Urteilskraft, Verantwortung und Entscheidung im Zusammenspiel mit AI spielen.
5
Wie aus Experimenten tragfähige kreative Arbeitsweisen werden – ohne sich abhängig zu machen.
6
Wie man mit AI arbeitet, ohne jedem Buzz hinterherzurennen.
Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die in kreativen, konzeptionellen oder strategischen Prozessen arbeiten – und spüren, dass generative AI ihre Arbeit verändert, ohne dass schon klar ist, wie genau.
An Menschen, die nicht nur mithalten, sondern verstehen und entscheiden wollen.
Das Seminar ist weniger geeignet für alle, die eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für einzelne Tools oder schnelle Rezepte erwarten. Im Mittelpunkt stehen Orientierung, Einordnung und Entscheidungsfähigkeit – nicht Vollständigkeit oder „das eine richtige Vorgehen“.
Typischerweise profitieren besonders:die ihre kreative Verantwortung nicht an Tools auslagern wollen – auch wenn sich Handwerk, Tempo und Prozesse verändern.
die verstehen möchten, was mit generativer AI möglich ist, wo ihre Grenzen liegen – und wie sie AI selbst sinnvoll einsetzen oder besser beurteilen können.
die neue Arbeitsweisen, Rollen und Skills einordnen müssen, ohne jedem Hype hinterherzulaufen oder vorschnell Strukturen umzubauen.
die bereits erste Erfahrungen mit generativer AI gemacht haben und sich fundiert, kritisch und praxisnah weiter orientieren möchten.
Seit 20 Jahren hat Dominik in der Kreativbranche als Gründer und Geschäftsführer seiner eigenen Agentur, Creative Director eines großen Agenturnetworks und Innovationsexperte Erfahrung gesammelt. Sein Fokus lag dabei von Anfang an auf dem Thema „Innovationen“. Er hat als SVP, Global Executive Director seit 2016 bei MRM (part of McCann Worldgroup) in New York den Bereich Product & Experience Innovation aufgebaut und leitet die Innovationsberatung "LAB13 by MRM" mit Studios rund um den Globus geleitet.
Dominik ist Referent zum Thema Innovation beim EPICA, ADC, Advertising Club New York und vielen anderen. Er ist Teil der einstündigen A.I. Dokumentation von WIRED und McCann Worldgroup.
Als Mentor für StartUps hilft er Unternehmen beim Start in die Business Welt (u.a. Techstars Accelerator, Founders Factory, usw.).
Ausserdem hält er mehrere Patente: zum Beispiel für seine Erfindung “Voice Stamp" für die U.S. Post, für die er auch international mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem begehrten Innovation Löwen bei den Cannes Lions 2017.
Aktuell unterrichtet er an der PRATT University New York City das Thema AI Design und ist Global Head AI Design bei Coca Cola.
Tony ist Freelance Creative Director und kann auf mehr als 15 Jahre Erfahrung bei MRM McCann zurückblicken, zuletzt als Senior Vice President und Creative Lead der McCann Worldgroup.
Er hat mit seiner kreativen Arbeit Cannes Lions, Clio Awards, Webbys und viele andere Preise gewonnen und hält mehrere US-Patente als eingetragener Erfinder.
Aktuell beschäftigt er sich intensiv mit generativer AI und ist im Schreiben von erfolgreichen Prompts schwer zu schlagen - außer vielleicht von einer AI ;)


20. Mär 26 - Online und 3 weitere Termine
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